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Low Carb

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Low Carb-Rezepte

„Low Carb“ landet seit vielen Jahren auf meinem Esstisch und auch in meinem Umfeld probieren viele eine kohlenhydratreduzierte Ernährung aus. Beweggründe sind meist Fitness oder Gesundheit. Es klappt immer besser, sich etwas Kohlenhydratarmes zu zaubern: Denn in den letzen Jahren hat sich einiges getan. Supermärkte führen in großen Mengen Eiweißbrote, -riegel und sogar -Nudeln.  Und auch für selbst zubereitete Gerichte gibt es tolle Ersatz-Produkte. Getreide-Mehle und Zucker lassen sich mittlerweile hervorragend ersetzen.

Low Carb heißt kreativ sein

In der Low Carb-Küche ist Kreativität gefragt. Denn es geht schlichtweg darum, Zutaten aus beliebten Lebensmitteln auszutauschen und zu „imitieren“. Konzentrierte Kohlenhydrate finden sich in so vielen Lebensmitteln. In Getreide-Mehlen, Reis, in vielen Früchten, Zucker, Honig und vor allem in industriell hergestellten und aromatisierten Produkten: Joghurts, Säfte, Müslis, Süßwaren… die Liste ist endlos. Wer weniger Kohlenhydrate essen möchte, braucht zunächst also den geschärften Blick, um zu erkennen, worin sich „geballte“ Kohlenhydrate überall verstecken. Früchte sind zum Beispiel nicht gleich Früchte: Während Bananen oder Kirschen sehr viele Kohlenhydrate enthalten, sind Beeren wiederum „harmloser“. Himbeeren oder Heidelbeeren haben einen geringen Kohlenhydrat-Gehalt. Als nächstes geht es darum, die konzentrierten Kohlenhydrate zu ersetzen, zum Beispiel durch Proteine und gesunde Fette.

Austausch-Produkte finden

Ich habe mir mittlerweile eine gute Zutaten-Basis geschaffen. Jedoch kosten die Alternativen oft nicht wenig Geld. Ein paar Investitionen lohnen sich aber auf jeden Fall. Als Getreide-Mehl-Ersatz verwende ich gerne Kokos-Mehl, Leinsamen-Mehl, Samen, gemahlene Flohsamen-Schalen, Nuss-Mehle oder einfach – und günstiger – gemahlene Nüsse. Da gemahlene Nüsse aber einen höheren Fettgehalt haben als Nuss-Mehle (diese sind entölt), muss ein bisschen jongliert werden: Dann eben etwas weniger zusätzliches Fett verwenden. Statt Zucker nehme ich zum Beispiel Erythrit – am liebsten aber Süßstoffe, auch wenn sie nicht den besten Ruf haben. Meiner Meinung nach, kommen sie dem klassischen Zucker geschmacklich am nächsten. Aber wer lieber Stevia mag, kann den Süßstoff in meinen Rezepten natürlich dadurch ersetzen.

Ersatz ist generell das Stichwort bei meinen Rezepten. Wer das entsprechende Spezial-Mehl nicht zu Hause hat, kann es durch ein anderes oder ganz simpel, durch gemahlene Nüsse austauschen.  Es gilt kreativ zu sein und auszutauschen: Hast Du gerade keinen Joghurt da, dann nimm Quark. Hast Du keine gefrorenen Beeren, dann rasple zwei Karotten stattdessen. Magst Du keinen Zimt, dann nimm Kakao-Pulver als Aroma. Sei kreativ! Meine Zutaten sind Vorschläge oder Orientierungshilfen. Viel Spaß beim Kochen und Backen!